Montessori Kinderhaus St. Peter | Trier-Ehrang

Nähere Informationen zur Einrichtung
Plätze bis 2 Jahre: 3
Plätze über 2 Jahre: 87
Platzmodelle:
8-Stunden-Plätze von 7:15 bis 15:15 Uhr
9-Stunden-Plätze von 7:15 bis 16:15 Uhr

Dagmar Neumann
Standortleitung
Ständige Stellvertretung Iris Enterlein
Kinder wollen die Welt entdecken. Wir möchten ihnen den Raum dafür geben.
Bei uns dürfen Kinder ausprobieren, eigene Ideen entwickeln, Fragen stellen und auch einmal etwas falsch machen. Denn genau darin steckt Lernen. Wir verstehen uns dabei nicht als diejenigen, die immer schon die richtige Antwort kennen, sondern als Begleiterinnen und Begleiter, die aufmerksam zuhören, ermutigen, Sicherheit geben und gemeinsam mit den Kindern nach Lösungen suchen.
Inspiriert von den Prinzipien Maria Montessoris vertrauen wir darauf, dass Kinder vieles selbst können und wollen. Deshalb geben wir ihnen Zeit und Raum, eigene Entscheidungen zu treffen und Dinge selbst auszuprobieren. „Ich kann das!“ – dieses Gefühl möchten wir stärken. Und wenn etwas noch nicht klappt? Dann probieren wir es gemeinsam noch einmal.
Mitreden, mitentscheiden, mitgestalten
Kinder haben bei uns eine Stimme. Sie werden gehört und erleben, dass ihre Ideen und Meinungen etwas bewirken. Ob bei der Gestaltung unseres Alltags, bei Projekten oder bei der Frage, was in einem Bildungsraum passiert: Kinder dürfen mitentscheiden und Verantwortung übernehmen.
Das bedeutet für uns Partizipation ganz konkret. Denn Demokratie beginnt nicht erst in der Schule – sondern dort, wo Kinder erleben: Meine Meinung zählt. Ich darf etwas verändern. Und ich bin Teil einer Gemeinschaft.
Ein wichtiges Wort dabei ist „Stopp“: Die Kinder lernen, Stopp zu sagen, wenn ihnen etwas unangenehm ist – und ebenso, dass ein Stopp von anderen immer Stopp bedeutet. So erfahren sie, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und die Grenzen anderer zu respektieren.
Räume, die sich mit den Kindern verändern
Wir arbeiten nach dem offenen Konzept. Unsere Bildungsräume laden zum Forschen, Bauen, Gestalten, Spielen und Zur-Ruhe-Kommen ein: im Forscherraum, Bauraum, Atelier, Rollenspielraum und in der Oase.
Dabei sind unsere Räume nicht einfach fertig eingerichtet und bleiben dann so. Sie verändern sich mit den Ideen der Kinder. Aus dem Rollenspielraum kann eine Pizzeria werden, eine Tierarztpraxis oder ein Friseursalon – je nachdem, was die Kinder gerade beschäftigt und worauf sie Lust haben.
So wird aus einer Spielidee schnell eine echte Lernerfahrung: Kinder planen, verhandeln, rechnen, bauen, erzählen Geschichten, übernehmen Rollen und finden gemeinsam Lösungen. Lernen passiert bei uns mitten im Alltag – und oft ganz nebenbei.
Jeder darf etwas anderes gut können
Unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln etwa alle acht Wochen ihren Bildungsraum. Das bedeutet: Alle Kolleginnen und Kollegen lernen unterschiedliche Bereiche, Kinder und Arbeitsweisen kennen.
Das bereichert unsere pädagogische Arbeit und stärkt unser Miteinander im Team. Gleichzeitig erleben die Kinder ganz selbstverständlich: Jeder Mensch hat eigene Stärken. Man darf Neues ausprobieren. Und niemand muss alles können.
Dabei sorgt das Bezugserzieher-System für Verlässlichkeit und Orientierung. Gerade in einem offenen Haus ist uns wichtig, dass jedes Kind Menschen hat, zu denen es eine besondere Beziehung aufbauen kann und bei denen es sich sicher und gut aufgehoben fühlt.
Selbstständig werden – Schritt für Schritt
Wir möchten Kinder nicht möglichst schnell selbstständig machen. Wir möchten ihnen zutrauen, selbstständig zu werden – in ihrem eigenen Tempo.
Das beginnt bei kleinen Dingen: eine Entscheidung selbst treffen, etwas ausprobieren, einen Streit lösen oder Hilfe holen, wenn man sie braucht. Und manchmal geht es auch um ganz praktische Erfahrungen, wie zum Beispiel beim Aus- und Anziehen der Hausschuhe.
Unsere Vorschulkinder können zum Beispiel beim „Einkauf beim Bäcker“ erleben, wie es ist, einen Auftrag selbstständig zu erledigen. Beim „Telefondiplom“ üben sie, freundlich und sicher zu telefonieren – und dürfen später sogar im Kinderhaus echte Anrufe entgegennehmen.
Auch die Eingewöhnung gestalten wir individuell und orientiert am jeweiligen Kind. Denn jedes Kind bringt seine eigene Persönlichkeit, seine Erfahrungen und sein eigenes Tempo mit.
Wir möchten Kindern nicht einfach erklären, wie die Welt funktioniert. Wir möchten ihnen Lust darauf machen, sie selbst zu entdecken.
Mit Neugier. Mit Mut. Mit eigenen Ideen.
Und mit Menschen an ihrer Seite, die ihnen etwas zutrauen.
Kinder
Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld, meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengungen zu, denn daraus kann ich lernen. - Maria Montessori
Wir sehen in jedem uns anvertrauten Kind eine eigenständige Persönlichkeit mit Stärken und (vermeintlichen) Schwächen, mit Vorlieben und Abneigungen. Jedes kommt mit seiner Geschichte und seinen Erfahrungen. Die Eigenständigkeit der Kinder steht im Mittelpunkt – wir bieten ihnen so viel Hilfe wie nötig und so wenig wie möglich. In allen Bereichen muten wir den Kindern zu, selber Lösungen zu finden und selbst tätig zu werden.
Mitarbeiter/innen
Wir sind eine Einheit, weil jeder sich als Teil des Ganzen sieht.
Wir sind Zauberer, Erfinder, Brückenbauer, Künstler und Optimisten. Die Arbeit mit Kindern braucht Menschen, die neben ihrer pädagogischen Fachlichkeit auch diese vielfältigen Talente mitbringen. Genau von dieser Unterschiedlichkeit profitiert unser Handeln. Der wertschätzende und offene Umgang miteinander ermöglicht es uns, uns selbst und unsere Arbeit zu hinterfragen und einander in unserer persönlichen und fachlichen Entwicklung zu unterstützen. Auf dieser Grundlage gelingt es uns als lebendiges Team den Alltag mit den Kindern zu gestalten und das Kinderhaus inhaltlich weiterzuentwickeln.
Leben und Glauben
Alle Menschen sind einzigartig. Ein Fingerabdruck Gottes.
Als katholische Kindertageseinrichtung sehen wir es als unsere Aufgabe, allen Menschen, die in unserem Haus ein- und ausgehen, einen Ort des Angenommenseins zu bieten, in dem ein friedliches und respektvolles Miteinander keine leere Phrase ist, sondern sich in vielen Begegnungen, einem zugewandten Kopfnicken oder in einem freundlichen Wort zeigt.
Unabhängig seiner Herkunft, seiner Religion oder seinem sozialen Hintergrund nehmen wir jeden Menschen als einzigartig an, urteilen nicht, versuchen nicht, ihn zu verändern und vertrauen darauf, dass er sich mit all seinen Möglichkeiten und seinen Erfahrungen in das Leben in unserem Kinderhaus einbringt.
Erste Schritte

Wir freuen uns, dass Sie sich dazu entschieden haben, Ihr Kind in einer unserer Einrichtungen anzumelden. Bitte wenden Sie sich dazu möglichst frühzeitig immer direkt an die jeweilige Standortleitung.
In der Regel wird im Anschluss daran ein persönlicher Termin mit Ihnen vereinbart. Bei dieser Gelegenheit können Sie die Einrichtung näher kennenlernen und offene Fragen klären. Außerdem werden Ihnen verschiedene Unterlagen und Informationen ausgehändigt, darunter das Anmeldeformular, welches Sie evtl. gemeinsam ausfüllen oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgeben können.





