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Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz

Landesbildungsministerin Hubig besucht betroffene KiTa St. Peter in Trier-Ehrang

Trier | 24.07.21

Durch das Hochwasser der vergangenen Woche wurden auch viele der in Trägerschaft der katholischen KiTa gGmbH Trier befindlichen Kindertageseinrichtungen geschädigt. Mindestens drei KiTas können nicht mehr genutzt werden – sowohl das Inventar als auch die Gebäude hat das Wasser unbrauchbar gemacht (KiTa St. Amandus in Kordel, Montessori Kinderhaus in Trier-Ehrang und KiTa St. Martin in Wißmannsdorf; KiTa St. Peter in Trier-Ehrang noch in Prüfung).

Das Ausmaß der Hochwasserkatastrophe ist in vielen Fällen noch immer nicht vollständig greifbar, wie es weitergeht häufig noch unklar. Am heutigen Freitag wollte sich deshalb Landesbildungsministerin Stefanie Hubig ein persönliches Bild der Lage machen und besuchte neben weiteren geschädigten Einrichtungen und Schulen in Trier stellvertretend für viele weitere KiTas auch die stark betroffene katholische KiTa St. Peter in Trier-Ehrang. Gemeinsam mit der dortigen Leitung Andrea Herz und dem Geschäftsführer des Trägers, Konrad Berg, begutachtete sie die Schäden und informierte sich über die aktuelle Situation.

Nachdem der Außenbereich sowie das Erdgeschoss des KiTa-Gebäudes bis zu einer Höhe von ca. 40 cm komplett überflutet worden war, ist ein Großteil des Inventars zerstört. Zwar sind die Aufräum- und Säuberungsarbeiten vor allem dank des überaus engagierten Teams der Einrichtung sowie vieler weiterer freiwilliger Helferinnen und Helfer – darunter auch viele Eltern – mittlerweile größtenteils abgeschlossen. Ob und wann das Gebäude wieder genutzt werden kann, ist derzeit allerdings noch unklar. Standortleitung Andrea Herz versucht die kommenden Herausforderungen trotz der schwierigen Lage mit Gelassenheit und Zuversicht anzugehen und ist dankbar, ein starkes und motiviertes Team hinter sich zu wissen. „Was unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere in den stark betroffenen KiTas in Trier-Ehrang, Kordel und Wißmannsdorf, aber auch in weiteren unserer Einrichtungen, in der vergangenen Woche geleistet haben, ist enorm. Wir sind ihnen und allen anderen Helferinnen und Helfern sehr dankbar angesichts der Unterstützung und Solidarität, die wir erfahren haben“, ergänzt Konrad Berg.

Dieser besondere Zusammenhalt in der Not zeigte sich auch in der unbürokratischen und konstruktiven Zusammenarbeit des Trägers mit allen beteiligten Behörden und Jugendämtern zur schnellen Schaffung von „Notbetreuungsplätzen“, z.B. in benachbarten KiTas, und beeindruckte Bildungsministerin Hubig nachhaltig. Sie äußerte darüber hinaus die besten Wünsche für alle betroffenen KiTas und sagte ihre Unterstützung sowie Hilfen zu, sollte in Zukunft akuter Bedarf bestehen.

Pressekontakt

Sarah Hoffmann
Tel. +49(0)651 999875-33
kommunikation(at)kita-ggmbh-trier.de